VarioTAP® Prozessor-Emulation für AM355x-Familie von Texas Instruments

VarioTAP® Prozessor-Emulation für AM355x-Familie von Texas Instruments

GÖPEL electronic erweitert die VarioTAP®-Technologie zur universellen Prozessor-Emulation erstmals auf die AM335x-Familie der Sitara™-Serie von Texas Instruments. Dabei ist es möglich, den Prozessor über die Steuerung des nativen Debug-Port zu einem designintegrierten Test- und Programmierinstrument umzufunktionieren. Das VarioTAP® Modell enthält sämtliche relevanten Zugriffsinformationen des jeweiligen Ziel-Prozessors und ist Teil einer umfassenden IP-Library (Intellectual Property). Dadurch kann der Anwender den Prozessor als natives Instrument zur Hardware-Design-Validierung von Prototypen, zum Produktionstest, sowie zur Programmierung von Flash-Bausteinen nutzen.

Das neue VarioTAP®-Modell ermöglicht diese Techniken nun auch für die AM335x-Familie von Texas Instruments. Prozessoren dieser Art ermöglichen Designs mit vielen Funktionen bei niedriger Leistungsaufnahme. Hauptanwendungsgebiete sind Automotive, Industrieelektronik und Consumer. Die Prozessoren basieren auf einer 32-bit ARM Cortex A8 RISC Architektur mit Taktraten bis 1,0GHz. Sie sind in miniaturisierten Gehäusen als BGA (Ball Grid Array) mit bis zu 324 Pins integriert, welche keine direkte Kontaktierung mit externen Instrumenten zulassen. Ziel von VarioTAP® ist es, nach erfolgter Montage der Chips im Design eingebettete Werkzeuge zum Test, zum Hardware-Debugging, zur Flash-Programmierung sowie zur Design-Validierung zur Verfügung zu stehen.

 

Über VarioTAP®:

VarioTAP ist eine von GÖPEL electronic entwickelte Technologie zur Prozessor-Emulation. Dabei wird der Prozessor über die Steuerung des nativen Debug-Ports zu einem design-integrierten Test- und Programmierinstrument umfunktioniert. Das jeweilige VarioTAP®-Modell enthält sämtliche relevanten Zugriffsinformationen des jeweiligen Zielprozessors und ist Teil einer umfassenden IP-Bibliothek. Auf dieser Basis können Anwender den entsprechenden Prozessor auswählen und danach die angeschlossene Hardwareeinheit testen und validieren sowie Flash-Speicher programmieren.